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Ein Haus von 1904 verzeiht keine Standardlösung.
In Frankfurt, Lebus und Seelow stehen Häuser aus der Kaiserzeit und aus den fünfziger Jahren, bei denen kein Plan mehr stimmt. Wir öffnen, sehen nach und rechnen erst dann – Trockenlegung, Decken, Fassade, Statik, Aufstockung.
Pos. 01Umfang
Was wir am Bestand machen
Am Altbau ist die Reihenfolge wichtiger als die Technik. Erst kommt das Wasser weg, dann die Statik, dann die Hülle – wer das dreht, saniert zweimal.
- Trockenlegung und AbdichtungKellerwände von außen freilegen, abdichten, Drainage. Horizontalsperre im Mauerwerk, wo von außen nichts geht.
- DeckentauschHolzbalkendecken prüfen, ertüchtigen oder gegen Stahlbetondecken tauschen. Schall und Brandschutz nach heutigem Stand.
- Statik im BestandRinganker, Unterzüge, Durchbrüche für neue Grundrisse. Immer mit Tragwerksplaner, nie nach Gefühl.
- Fassade und FugenZiegelfassaden neu verfugen, Putzfassaden abschlagen und neu aufbauen, Sockel und Gesimse nach Bestand.
- Aufstockung und AnbauZusätzliche Geschosse in Holzbauweise, wenn die vorhandene Gründung es hergibt – das prüfen wir vorher.
- Bauen im bewohnten HausAbschnittsweise, mit Staubschutz, festen Zeitfenstern und einem Aushang im Treppenhaus, der stimmt.
Der Blick vor dem Angebot
Bei einem Altbau kostet der Ortstermin uns einen halben Tag und Ihnen nichts. Wir öffnen an zwei oder drei Stellen den Putz, schauen in den Keller und auf den Dachboden, und messen die Feuchte im Mauerwerk. Erst danach schreiben wir ein Angebot, das nicht drei Monate später Makulatur ist.
Was uns unangenehm auffällt, sagen wir
Häuser aus der Zeit vor 1918 haben oft Schwammbefall, verrottete Balkenköpfe oder ein Fundament aus Feldsteinen ohne Mörtel. Wenn wir so etwas finden, bekommen Sie Fotos und einen Vorschlag, bevor wir weiterarbeiten – auch wenn das heißt, dass die Summe steigt.
Förderung
Wir sind kein Energieberater und rechnen keine Fördermittel ab. Wir liefern aber die Aufmaße, Fotos und Bauteilnachweise, die Ihre Beraterin für den Antrag braucht – in der Form, in der die Bank sie haben will.
Pos. 02Anhaltswerte
Wie lange so etwas dauert
Bauzeiten aus abgeschlossenen Sanierungen im Umkreis. Bewohnte Häuser brauchen etwa ein Drittel länger als leer stehende – das ist in diesen Zahlen enthalten.
| Maßnahme | Bauzeit | Bewohnbar währenddessen | Voruntersuchung |
|---|---|---|---|
| Kellerabdichtung von außen | 3 bis 5 Wochen | ja | Schurf, ein Tag |
| Deckentausch, ein Geschoss | 6 bis 9 Wochen | nein, geschossweise | Öffnung und Statik |
| Fassade neu verfugen | 8 bis 12 Wochen | ja | Musterfläche |
| Komplettsanierung Wohnhaus | 9 bis 14 Monate | abschnittsweise | Bestandsaufnahme |
| Aufstockung in Holzbauweise | 5 bis 7 Monate | ja, außer beim Dachabbruch | Gründung und Statik |
Pos. 03Referenzen
Zwei Bestandsbauten aus dem Umkreis
Beide Vorhaben liefen im bewohnten Zustand. Auf der Startseite liegt zu jedem ein Bild und der Bauablauf.
- Lebus12 km · Wohnhaus von 1904 · 2025
- Fürstenwalde/Spree38 km · Aufstockung, zwei Wohnungen · 2023
Wenn Sie ein Haus in der Nähe besichtigen möchten: Bei zwei unserer Bauherren geht das nach Absprache. Schreiben Sie uns, wir fragen an.
Altbau ansehen lassen
Schicken Sie uns Fotos vom Keller, vom Dachboden und von der Straßenfassade. Daraus sehen wir meist schon, worauf wir uns beim Ortstermin konzentrieren müssen.
- BetriebshofMarkendorfer Straße 88
15236 Frankfurt (Oder) - Telefon0335 55702-0
- E-Mailbau@merklinger-bau.de
- BüroMo–Do 7–16 Uhr, Fr 7–13 Uhr